Hirschfeld AGRAR GmbH - Qualität, die man schmeckt

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Wissenswertes zur Gans

Zur Geschichte

Auf den Tafeln der Sächsischen und Thüringer Könige, Herzöge und Grafen fehlte die Gans ebensowenig, wie bei den Essen, zu denen Geheimrat Geothe einlud.

Schon im alten Ägypten wurden weisse Gänse (Nilgänse) erwähnt, die das Grünland bevölkerten und dort auf Futtersuche gingen. Im alten Rom genossen die Tiere ein hohen Ansehen als "Wiederkäuer" unter den Geflügelarten.

Natürlich wurde die Gans schon immer wegen ihrer Federn sehr geschätzt. Heute leider etwas in Vergessenheit geraden. Trotzdem ist ein warmes Federbett immer noch billiger als eine Ölheizung.

In der Hohenstauffenzeit 1138 bis 1254 gehörten Gänse mit zu den Abgaben an die Klöster. Der Begriff "Martinsgans" kommt sehr wahrscheinlich aus dieser Zeit. Der Ablieferungstag der Zinsgänse war der 11. November.

Die Legende zum Martinstag berichtet:

Bewohner von Tours hatten Martin als Nachfolger des gerade verstorbenen Bischofs auserwählt. Da er sich des Amtes für unwürdig hielt, versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch durch das Geschnatter der Gänse wurde er verraten und man fand ihn.
Eine andere Erzählung weiß zu berichten, dass die Gänse einmal mit ihrem lauten Schnattern eine Predigt des heiligen Martin gestört haben.
In beiden Fällen nahm Martin den Gänsen ihr lautes Geschnatter offenbar sehr übel, denn fortan finden sich Gänse jedes Jahr zu Martini als knusprige Braten auf dem Tisch wieder.

Die Gans in Deutschland heute

Der Selbstversorgungsgrad ist in Deutschland immer bei ca. 13 %. Hochwerteige Weidemastgänse der heimischen Landwirte konkurrieren jedes Jahr mit den Stopf- und Schnellmastgänsen aus den Supermarktketten. Leider kann man bei den Billigangeboten die Herkunft, Qualität und Frische nicht garantieren bzw. nachvollziehen.

Im Gegenzug zahlen Sie für eine Wiedemastgans auch ein paar Euro mehr.

Wichtig ist, daß Genotypund Mastverfahren, die Dauer der Aufzucht, Mast und die Fütterung abgestimmt sind und danach die Tiere schonend geschlachtet werden. Die Gänse mit entsprechenden Alter erreichen bereits im Oktober bis Anfang November höchste Qualität, die bis Weihnachten nicht wesentlich verändert werden kann.

Unsere Enten und Gänse werden im zeitigen Frühjahr als Gösel gekauft und erst zu Weihnachten geschlachtet. Sie verbringen den ganzen Sommer auf der Weide und fressen Gras. Nur abends und wenn der Schnee auf den Wiesen liegt werden ein Getreidekörner aus unserer Produktion dazugefüttert.

Für ernährungsbewußte Kunden:

Das Schmalz der Gänse, besonders wenn in Weidemasthaltung Grünfutter einen großen Anteil des Mastfutters ausmacht, hat einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Dazu ist das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6- Fettsäuren sehr positiv. Deshalb bekommt man den Schmalz oft nur fest und streichfähig durch Zusatz von etwas Schweinefett. Das heisst weiches Gänsefett ist ein Qualitätsmerkmal für Weidemastgänse.

Gänsebraten ist ein deftiger, wohlschmeckender Braten, besonders wenn er den beschriebenen Qualitätskriterien der Weidemasthaltung entspricht. Sechs bis acht Personen werden gut von einer Gans satt

Man schmeckt den Unterschied !!!!!

Zur Bestellung:

Gänsebrief

 

 

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